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Konzepte für eine intelligente Steuerung der Personalkapazität und ein Beschäftigungsmanagement

Übersicht:

Aktuelle Buchveröffentlichung
"Personalabbau in deutschen Unternehmen"
Informationen zu einem empirischen Forschungsprojekt des Instituts für Personal- und Organisationsforschung
Download eines Kurzberichts der Forschungsergebnisse
Dissertationsprojekt:
"Minenfeld Personalabbau: Management des Intellektuellen Kapitals des Unternehmens"
Möglichkeit zur Kooperation / Kontakt


Information zu unserem Buchprojekt:

Rainer Marr - Karin Steiner

Personalabbau in deutschen Unternehmen:
Empirische Ergebnisse zu Ursachen, Instrumenten und Folgewirkungen

Deutscher Universitäts-Verlag 2003
364 Seiten, 60 Abb., Broschur
€ 54,90 / Sfr 89,00

GABLER EDITION WISSENSCHAFT
ISBN 3-8244-7869-2

Bestellformular (PDF, 86kb)
Online-Bestellmöglichkeit (externer Link)
Inhaltsverzeichnis (PDF, 225kb)
Vorgehensweise und Aufbau des Buches


Klappentext:

Viele Unternehmen versuchen, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine Reduzierung der Personalkosten und den Abbau von Arbeitsplätzen zu sichern. Der Erfolg dieser Personalabbaumaßnahmen bleibt jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück, da unerwünschte Nebenwirkungen nachhaltig die ökonomische und soziale Effizienz beeinträchtigten.

Die Praxis des Personalabbaus in deutschen Unternehmen bildet den Schwerpunkt eines breit angelegten empirischen Forschungsprojektes des Instituts für Personal- und Organisationsforschung der Universität der Bundeswehr München. Auf der Basis zweier umfassender Fragebogenerhebungen analysieren Rainer Marr und Karin Steiner die Ursachen, Instrumente und Folgewirkungen des Personalabbaus. Sie zeigen, wie Personal abgebaut wird, identifizieren die Erfolgs- und Effizienzfaktoren von Personalabbauprozessen und leiten konkrete Handlungsempfehlungen für ein folgenminimales Trennungsmanagement ab. Die Ergebnisse der Untersuchungen belegen, dass sich ein nicht ausreichend geplanter und durch geeignete Unterstützungsmaßnahmen abgefederter Personalabbau leicht zu einem Bumerang für das Unternehmen und die verbleibenden Mitarbeiter entwickeln kann.

Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Personalwirtschaft und Unternehmensführung sowie an Führungskräfte in Unternehmen und Unternehmensberatungen.

 


Empirisches Forschungsprojekt des Instituts für Personal- und Organisationsforschung

Problemstellung

Das Personalmanagement bewegt sich immer stärker im Spannungsfeld von betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und gesellschaftlicher Verantwortung. Dies gilt insbesondere für den Personalabbau. Viele Unternehmen versuchten in den letzten Jahren, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Reduzierung der Personalkosten und Abbau von Arbeitsplätzen zu sichern. Der Erfolg traditioneller Personalabbaumaßnahmen, wie sozialplanpflichtige Massenentlassungen, Vorruhestandsregelungen oder Abfindungsverträge, blieb jedoch häufig hinter den gesetzten Erwartungen zurück, da unerwünschte Nebenwirkungen nachhaltig die ökonomische und soziale Effizienz beeinträchtigten. Innovative Konzepte der Steuerung personeller Kapazitäten, wie beispielsweise interne Arbeitskräftepools, neue Modelle der Arbeitszeitflexibilisierung oder die Kooperation mit Zeit- und Leiharbeitsunternehmen, müssen ihre Effektivität und Wirksamkeit erst noch unter Beweis stellen.

Das Institut für Personal- und Organisationsforschung der Universität der Bundeswehr München – unterstützt durch die Fritz-Thyssen-Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und den Daimler-Benz-Fonds im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. – hat im Rahmen eines mehrjährigen empirischen Forschungsprojektes die Folgewirkungen von Personalabbau auf Unternehmen und die verbleibenden Mitarbeiter untersucht. Folgende Fragestellungen wurden bearbeitet:

Auf welche Weise wird in deutschen Unternehmen Personal abgebaut? 
Zur Beantwortung dieser Frage soll eine empirische Bestandsaufnahme durchgeführt und ein Überblick über das Forschungsfeld gegeben werden.

Welche Folgewirkungen gehen vom Personalabbau auf das Unternehmen und die Arbeitnehmer aus? 
Inwieweit beeinflussen situative Rahmenbedingungen sowie die instrumentellen und prozessualen Gestaltungsalternativen die ökonomische und soziale Effizienz des Unternehmens? 
Hierzu wird ein Bezugsrahmen entwickelt, der geeignet ist die Wechselbeziehungen von Situation, Gestaltung und Effizienzwirkungen theoretisch und empirisch zu untersuchen.

Wie können Personalabbauprozesse in Zukunft so gestaltet werden, daß die negativen Folgewirkungen für Unternehmen und Arbeitnehmer möglichst minimiert werden können? 
Hier geht es um die Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen, welche Maßnahmen möglichst ergriffen und welche besser vermieden werden sollten.

Durch das Aufzeigen der relevanten Aktionsparameter (Instrumente und Prozesse des Personalabbaus), der zu beachtenden Restriktionen (z.B. rechtliche Rahmenbedingungen) und der zu erreichenden Zielgrößen ('folgenminimaler' Personalabbau) soll die Basis gelegt werden für ein systematisches Konzept eines umfassenden Trennungsmanagements zur Sicherung der Überlebensfähigkeit des Unternehmens.

Vorgehen

Zur Untersuchung der Folgewirkungen von Personalabbau wurde zunächst ein theoretischer Analyserahmen entwickelt, anhand dessen die situativen Rahmenbedingungen, die Instrumente und begleitenden Maßnahmen der Kapazitätsanpassung sowie die daraus resultierenden Folgewirkungen auf die (ökonomische und soziale) Effizienz des Unternehmens analysiert werden können. Die empirische Analyse setzt sich aus mehreren Teilerhebungen zusammen, die den unterschiedlichen Perspektiven der Problemstellung Rechnung tragen sollen. In einer breit angelegten Unternehmensbefragung (Erhebung bei 3000 Unternehmen, Stichprobengröße n=235) wurde im März 1998 die Praxis des Personalabbaus in deutschen Unternehmen aus der Sicht betroffener Geschäftsführer und Personalleiter erhoben. Die Entwicklung der Folgewirkungen von Personalabbauprozessen bei den im Unternehmen verbleibenden Mitarbeitern wurde durch vertiefende Längsschnittanalysen (Mitarbeiterbefragungen, Begleitforschung) näher betrachtet. Weitere Untersuchungen sind in Vorbereitung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen zur intelligenten Steuerung der Personalkapazität.

Informationen zu diesem Projekt finden Sie auch auf den Seiten des 
Instituts für Personal- und Organisationsforschung
 
der Universität der Bundeswehr München.

Einen Kurzbericht mit den ersten Ergebnissen 
der Unternehmensbefragung zum Personalabbau 
können Sie hier herunterladen:


Download: Kurzbericht "Folgewirkungen von Personalabbau" 1998
(PA_kurzb.pdf, 456kB)

 


Hier finden Sie in Kürze auch weitere Informationen zu meinem Dissertationsvorhaben:

Karin Steiner

Minenfeld Personalabbau: Management des Intellektuellen Kapitals des Unternehmens. Analyse, Erklärung und Gestaltungsansätze.

2003 in Vorbereitung.

Bitte schicken Sie mir ein Mail, wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben und über den Veröffentlichungstermin informiert werden möchten.

mail@karinsteiner.de


Kooperationsmöglichkeit und Kontakt

 

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf bei Interesse ...

... an weiteren Informationen zu den Forschungsaktivitäten des Instituts für Personal- und Organisationsforschung?

... an einer Beratung oder Kooperation bei der Entwicklung von unternehmensspezifischen Konzepten des Trennungsmanagements (Planung und Gestaltung von Kapazitätsanpassungsprozessen; Beratung und Unterstützung bei deren Umsetzung etc.);

... an einer individuellen empirischen Untersuchung Ihres Unternehmens in Form von Bestandsaufnahmen oder Längsschnittanalysen (Mitarbeiterzufriedenheit, Betriebsklima, Folgewirkungen von Personalabbau oder Restrukturierung etc.).

... an einem Erfahrungsaustausch bezüglich der Gestaltung von Personalabbau und der Erhaltung des Intellektuellen Kapitals des Unternehmens.

mail@beschaeftigungsmanagement.de

 

Weitere Informationen zu meinen Moderations- und Beratungstätigkeiten im Bereich Personal und Organisation, zu meinen Forschungsschwerpunkten und Veröffentlichungen sowie zu meinen Lehraufträgen an der Hamburger Fernhochschule finden Sie auf meiner Homepage (www.karinsteiner.de)

zuletzt aktualisiert am 15.08.2003